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Musikschul Mail

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Letzter Walzer in Sandkrug

Die Waldschule Sandkrug wird saniert. Eingänge sind gesperrt, Dächer werden neu eingedeckt, Gebäudeteile werden abgerissen. Der Musikraum im alten Gebäude, durch eine große Falttür von der Aula getrennt und bei Öffnung derselben als Bühne nutzbar, ist schon nicht mehr zu beheizen, und am 29.9.2009 fand dort ein letztes Mal ein Schülervorspiel statt.
Die Architektur ist also schon älter, das Ambiente nicht mehr wirklich schön – trotzdem: in diesem Raum habe ich einige sehr schöne Schülervorspiele gesehen, und auch die Rockevents in der Aula, bei denen deutlich wurde, dass an der Waldschule sehr gute Bandarbeit gemacht wird, zeigten: auf den Inhalt kommt es an!

Jacob Müller

Jacob Müller eröffnete das Programm mit der Filmmusik zu „Fabelhafte Welt der Amélie“ - ein verträumter Einstieg in den ersten „richtigen“ Herbstabend des Jahres.

Danach spielten Jördis Meeske, Alena Lückemeyer und Maximilian Kuntze drei Gitarrenstücke, zum Teil zu dritt, zum Teil solo mit einer Begleitstimme vom Lehrer.


Julius Müller

Julius Müller spielte mit Solitude und Guitar Shake von Joep Wanders zunächst Folkiges, danach klang es nach Rock'n Roll. Als Vertreterin einer weiteren Gitarrengruppe spielte Jasmin Hattendorf zwei spanische Stücke.

Die Cellistin des Abends, die später auch noch Gitarre spielen sollte war zwar zur Unterstützung ihrer Klassenkameradin mitgekommen, hatte aber einen Arm im Gips. Auch Volleyball ist nicht ungefährlich...

Elena Kasig spielte mit viel Ausdruck ein Bearbeitung der Air BWV 1068 von J.S. Bach auf dem Klavier, und danach mit feiner Abstufung im Piano-Bereich Yirumas „River flows in you“.
Damit wäre das Konzert fast genauso verträumt zu Ende gegangen, wie es begonnen hatte, wenn nicht just in diesem Moment doch noch Johan Hannink eingetroffen wäre, der gerade von einer Musizierstunde in seiner Schule kkam. Er spielte mit viel Schwung eine Polonaise in G-Moll von F. Chopin, und danach vierhändig mit Hanna Gerdes den im Programm angekündigten „letzten Walzer“, ein Stück von A. Terzibaschitsch.

 

Ulrich Meyer